Gemeinde und Feuerwehr gehen zukunftsweisende Kooperation ein

Das vor Kurzem angekaufte Elektrofahrzeug leistet im Bauhofbetrieb bereits beste Arbeit. Dieses kleine und wendige Fahrzeug ist hervorragend geeignet für kurze Transportfahrten oder Tätigkeiten in Bereichen, die für handelsübliche Kraftfahrzeuge zu schmal wären. Um dieses umweltfreundliche Kommunalfahrzeug noch effizienter nutzen zu können, ging die Gemeinde Markt Piesting nun eine zukunftsweisende Kooperation mit der Feuerwehr ein: im Bedarfsfall kann das dieselbetriebene 40 kVA Notstromaggregat an das Elektrofahrzeug angehängt werden und dieses so dauerhaft geladen werden. Dadurch können Reichweiten von weit über 1.000 km erzielt werden bzw. können sogar unbegrenzte Fahrten möglich werden.

Pionierinnen in unserer Gemeinde

Eine schöne und interessante Veranstaltung am Weltfrauentag.

Lisa Böck, eine junge Frau, die jeden Morgen um 5 Uhr früh die Tiere auf dem elterlichen Bauernhof betreut, dann in Businesskleidung den Tag im Architekturbüro verbringt und abends wieder in den Stall zu ihren Tieren schlüpft. Die karge Freizeit wird der Gemeinde- und Vereinsarbeit gewidmet. Oder dem Herstellen und dem Verkauf von regionalen Produkten. Und trotzdem will sie den Hof ihrer Eltern übernehmen! Hut ab, vor dieser toughen jungen Frau!
Die zweite Ehrung ging an die Gruppe Events4Kids, die in 4 Jahren mehr als 30 Veranstaltungen für die Kleinsten organisiert hat: Kinder- und Kasperltheater, Bastelworkshops, Kinderflohmärkte, Ferienspiele und, und, und. Barbara Schickelgruber, Anita Klima, Sandra Hofmeister und Sabine Krispel-Eder freuten sich zu recht über diese Auszeichnung, die von Bürgermeister Roland Braimeier überreicht wurde.
Einstimmung zu den von Tatjana Nikitsch moderierten Interviews waren Fotoshows, die – von Ingeborg Zeh zusammengestellt – ein umfassendes Bild der Pionierinnen zeichneten.
Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer sehr schönen Ausstellung der Piestinger Künstlerin Rhea Uher.
Die Veranstaltung wurde von der Leader Region NÖ-Süd gefördert.

Telefon- und Internetbetrug

Liebe Familie – da braucht ein Verwandter dringend eure Hilfe!!!

Und zwar finanzielle Hilfe. Also Geld. Wer genau das ist, der da so dringend ein paar hundert Euro auf ein Konto im Ausland braucht, wissen Sie eigentlich nicht wirklich. Ein Neffe, eine Enkelin, von der Sie schon lange nichts mehr gehört haben…. Aber die Sache ist dringend, es geht quasi um Leben und Tod!

E-Mails und Anrufe mit solchen Notfällen werden immer mehr – und sie werden immer überzeugender. In den letzten Wochen haben leider wieder etliche Gutgläubige eine Menge Geld weggeschmissen. Weil das Geld, das da überwiesen wird, landet auf dem Konto von Betrügern, statt von Nichten oder Enkeln. Aber vor allem am Telefon klingt das ja oft wirklich überzeugend. Der Anrufer beschreibt ein herzzerreißendes oder gefährliches Szenario, und er kennt auch ein paar Details aus Ihrer Familie. Nein, tut er nicht. Aber er ist gut geschult, wie man Leute aushorchen kann.

Es beginnt mit allgemeinen Familienbeziehungen, mit vagen Andeutungen, mit Namen, an die er sich nicht mehr genau erinnern kann. Und er weiß genau, dass die meisten ihm dann helfen. Dass sie dann von sich aus mit den Familienbeziehungen und Namen herausrücken. Er braucht nur mitzuschreiben und klingt nach ein paar Minuten total vertrauenswürdig.

Das Beste, was Sie machen können, ist auflegen (bzw. das Mail löschen). Noch besser ist, die Polizei zu informieren. Denn 99% dieser Anrufe und Mails sind schlicht und einfach Betrug. Wenn Sie wirklich unsicher sind, ob es nicht doch um einen Verwandten geht, dann legen Sie trotzdem auf. Reden Sie zuerst mit allen anderen Verwandten – auch mit denen, zu denen Sie schon lange keinen Kontakt mehr haben. Und in 99,9 % aller Fälle werden Sie draufkommen: es gibt keinen Notfall!

Weitere Information erhalten Sie hier.

Presseaussendung des NÖ Zivilschutzverbandes

Schlüsselübergabe für das neue Bauhofgelände im Gewerbepark

Nachdem die Gemeinde Markt Piesting das ehemalige Betriebsgelände der Firma A&T gekauft hatte, erfolgte am Montag die Schlüsselübergabe an Bürgermeister Roland Braimeier. Das Gelände wurde vertragsgemäß besenrein übergeben, auch die Freifläche wurde von einer Straßenreinigungsfirma gekehrt und komplett gesäubert.

„Der Übersiedlung unseres Bauhofs steht damit nichts im Wege, wir wollen diese Aktion zügig durchführen und wenn keine winterlich-witterungsbedingten Verzögerungen auftreten, werden wir die nächste Sperrmüllsammlung im Frühjahr bereits im Gewerbepark abwickeln“, meint Bürgermeister Roland Braimeier.

Neue Ärztin in Markt Piesting

Im ehemaligen Bauernhof, Minnatal 6 in Markt Piesting hat eine neue Ärztin ihre Praxis geöffnet. Frau Dr. Susan Kroiss bietet als Wahlärztin für Allgemeinmedizin in ihrem Zentrum für Ganzheitsmedizin Schulmedizin kombiniert mit verschiedenen Methoden der Komplementärmedizin an. Nach Vereinbarung wird an ihrer neuen Adresse auch mit den eigenen Pferden therapeutisches Reiten angeboten.

Die Ordination ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr nach Terminvereinbarung unter 0699 119 69 713 oder über E-Mail unter paracelsus1974@yahoo.de zu vereinbaren.

Bürgermeister Roland Braimeier besuchte die neue Ärztin und überbrachte neben einem Blumenstrauß die besten Wünsche der Gemeindevertretung.

Neue Tischlerei im Gewerbepark mit vielen Gestaltungsideen eröffnet

Tischlermeister Sascha Kraus hat im Gebäude Ing. Hans Wustinger Straße 6 (ehemals Gewerbestraße 6) unter dem Namen HArtHolz seine neue Möbeltischlerei provisorisch eröffnet. Derzeit werden noch einige Maschinen eingebaut, sein Angebot, die ganze Palette, von Spanplatten- bis Massivholzmöbel in allen Preissegmenten und nach den Maßen seiner Kunden anzufertigen, gilt ab sofort. Ein kleiner Eröffnungsevent ist im Frühjahr geplant, wenn die Werkstätte komplett eingeräumt ist und alle noch notwendigen Behördenwege erledigt sind.

„Tischlermeister Kraus ist Holzbearbeiter mit Leib und Seele und hat sich mit seiner neuen Tischlerei einen Lebenstraum erfüllt. Sein individuell gestaltetes Möbelangebot schließt die große Lücke zwischen den Großbetrieben und den persönlichen Wünschen seiner Kunden“, stellte Bürgermeister Roland Braimeier anlässlich eines Betriebsbesuches fest.

Buchpräsentation „Tornado – Spur ins Heute“

„Mitten ins Leben trifft so ein Ereignis. Und oft wird dann nur eine einzige Facette wahrgenommen, die menschliche Tragödie oder die wissenschaftliche Beschreibung oder die voyeuristische Jagd nach aufregenden Bildern.“ Der Metereologe und ORF-Wetterredakteur Alois M.

Holzer hat mit den renommierten Schriftstellern Bodo Hell und Peter Gruber die Spur der großen Naturkatastrophe von 1916 bis ins Heute verfolgt. Um die Dimension des damaligen Ereignisses zu erfassen, unternahmen sie im Mai letzten Jahres eine Routenbegehung vom Bahnhof Waldegg über Dreistetten nach Bad Fischau. Dabei trafen sie u.a. Herbert Karl, ehemaliger Ortsvorsteher Dreistettens, der das Geschehen aus Erzählungen erinnerte. Der Tornado forderte 34 Tote, über 300 Verletzte und hinterließ auf seinem Weg schwere Verwüstungen. Seltene historische Aufnahmen und genauestens recherchierte Aufzeichnungen von Zeitzeugen ermöglichten den Autoren die Begebenheiten im Detail nachzuverfolgen. So entstand ein einzigartiges Zeitdokument. dass einerseits das meterologische Phänomen und andererseits die Vorfälle rund um den Tornado auf literarisch bemerkenswerte Weise schildert. Zur Präsentation des Buches lud am 24. Oktober Pi3 und Tatjana Nikitsch ins Gasthaus Schuster. Über 60 Gäste folgten gespannt der außergewöhnlichen Lesung der drei berühmten Autoren.

Auch für die musikalische Begleitumg konnte ein absoluter Ausnahmekünstler gewonnen werden: Renald Deppe – Klarinettist, Komponist und künstlerischer Leiter mehrerer Musik-Festivals sowie ehemaliger musikalischer Leiter des Festspielhauses St. Pölten. Ein spannender und hochkarätig besetzter Abend, den man nicht so schnell vergisst.

 

Das Buch TORNADO – SPUR INS HEUTE ist am Gemeindeamt oder in der Buchhandlung Amselbein, Bad Fischau, erhältlich.

 

„Sicheres Baden“ in Markt Piesting

Österreichischer Zivilschutzverband informierte im Waldbad Markt Piesting

Jahr für Jahr unterschätzen viele die stille Gefahr. Ertrinken geschieht meist lautlos, nicht wie es in Hollywood Filmen oft dargestellt wird durch Schreie des Verunfallten.

Im letzten Jahr kamen 33 Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Mehr als 3500 Menschen wurden bei Badeunfällen so schwer verletzt, dass Sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten.
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Eröffnungen der Prof. Walter Zimper-Promenade und der Dr. Jakob Braun-Promenade in Markt Piesting

Große Würdigung posthum für zwei bedeutende historische Persönlichkeiten in Markt Piesting:
Bürgermeister Roland Braimeier konnte am Freitag, dem 22. Juni 2018 die Tafeln für zwei Promenaden am Piestingufer im Angedenken an Prof. Walter Zimper und Dr. Jakob Braun enthüllen. Den Beginn machte die vom großen Parkplatz in Richtung Osten bis zur Harzwerkstraße verlaufende Prof. Walter Zimper-Promenade. Weiterlesen